Der Mensch macht sich ja hin und wieder Pläne. Die Tina meint manchmal, meistens, immer einen Plan zu haben. Schade nur, dass es dieses "unverhofft" gibt. Schade? Ich denke nicht.
In Römer 12,12 heißt es: "Freut euch auf alles, was Gott für euch bereithält."
Heute sah das dann so aus: Ein freier Tag. Was mach ich da nur? Ich wollte meinen Wohnung putzen, liegen gebliebenen Bürokram erledigen, den Umzug weiter vorbereiten, eine Freundin zum Kaffee treffen und noch so einiges andere schaffen. Jetzt ist es 21:11 Uhr und ich tue das, was auf meinem Plan für 10:30 Uhr stand - den Blog schreiben. Was ist geschehen? Ganz einfach: unverhofft hat das Telefon geklingelt, unverhofft hab ich länger geschlafen, unverhofft unverhofft unverhofft... unverhofft kam heute ziemlich oft und mein Plan war irgendwann ganz vergessen. Und dennoch bin ich zufrieden mit diesem Tag - Ich freue mich über all das, was Gott heute für mich bereit hatte.
In diesem Sinne will ich diese Woche offen sein für Gottes Pläne. Was wohl kommen mag? Ich weiß es nicht, aber ich werde am Ende der Woche zufrieden sein. =)
Montag, 24. August 2009
Montag, 17. August 2009
Aufbruchstimmung und doch noch ein paar Wochen...
Ich weiß nicht, ob ihr dieses Gefühl kennt, wenn man zwischen den Welten lebt - etwas Altes vergeht und Neues kommt...
Ich kenne diesen Zustand mittlerweile sehr gut. Schulzeit - FSJ - Bibelschule - Heilsarmee und jetzt schon wieder. Da ist es schwer sich auf die Gegenwart zu konzentrieren bei den ganzen Vorbereitungen für die Zukunft. Aber immer wieder setze ich mir zum Ziel, hier und heute Gott zu dienen.
Heute las ich im 1. Korintherbrief Kapitel 4. Paulus schreibt über das Urteilen. Na das passt doch zu meiner Gegenwart. WIe oft urteile ich über etwas, eine Situation, meine Kollegen, Menschen in St. Pauli, Gott. Wir sind ständig dabei, uns Meinungen zu bilden und zu Tatsachen zu erheben, zu urteilen und Menschen in Schubladen zu packen. Das geschieht nicht nur im negativen Sinne. Nicht alle meine Schubladen heißen: dumm, langsam, nicht gläubig genug oder unfähig. Manche Schubladen heißen auch: sehr beanspruchbar, Mutti für alles, Sorgenkiste, letzte Hoffnung, Ja-Sager.
Doch ein Problem gibt es: wenn man die Schublade zuschiebt, hat der andere keine Chance mehr, herauszukommen und die Lade zu wechseln - er bleibt so und darf sich ja nicht ändern, sonst müsste ich ja mein Urteil ändern und ich habe doch eigentlich immer recht, oder?!
Paulus sagt in diesem Kapitel etwas sehr ausschlaggebendes: "Bin ich treu gewesen? In dieser Frage spielt es kaum eine Rolle, was ihr oder sonst irgendjemand denkt, ja ich vertraue in diesem Punkt nicht einmal meinem eigenen Urteil. Es ist der Herr selbst, der mich prüft und darüber zu entscheiden hat." (1. Korinther 4,3-4) 3 wichtige Sachen werden hier gesagt: Ich habe nicht über andere zu urteilen. Ich habe auch nicht über mich selbst zu urteilen. Es gibt nur einen, der urteilen darf, und das ist Gott. Wie schnell sind wir sogar dabei, uns selbst zu urteilen: besser oder schlechter als der Realtität entspricht.
Wir sollen gar nicht urteilen, sondern Gott das urteilen überlassen. Er kennt uns durch und durch, besser als wir selbst uns je kennen können. Deshalb dürfen wir beten: "Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne meine Gedanken. Zeige mir, wenn ich auf falschen Wegen gehe und führe mich den Weg zum ewigen Leben." (Psalm 139,23-24)
- Welche Schublade solltest du öffnen und Menschen herauslassen?
- In welche Schubladen steckst du dich selbst?
- Gibt es falsche Wege, Gedanken, Herzenseinstellungen in deinem Leben?
Ich kenne diesen Zustand mittlerweile sehr gut. Schulzeit - FSJ - Bibelschule - Heilsarmee und jetzt schon wieder. Da ist es schwer sich auf die Gegenwart zu konzentrieren bei den ganzen Vorbereitungen für die Zukunft. Aber immer wieder setze ich mir zum Ziel, hier und heute Gott zu dienen.
Heute las ich im 1. Korintherbrief Kapitel 4. Paulus schreibt über das Urteilen. Na das passt doch zu meiner Gegenwart. WIe oft urteile ich über etwas, eine Situation, meine Kollegen, Menschen in St. Pauli, Gott. Wir sind ständig dabei, uns Meinungen zu bilden und zu Tatsachen zu erheben, zu urteilen und Menschen in Schubladen zu packen. Das geschieht nicht nur im negativen Sinne. Nicht alle meine Schubladen heißen: dumm, langsam, nicht gläubig genug oder unfähig. Manche Schubladen heißen auch: sehr beanspruchbar, Mutti für alles, Sorgenkiste, letzte Hoffnung, Ja-Sager.
Doch ein Problem gibt es: wenn man die Schublade zuschiebt, hat der andere keine Chance mehr, herauszukommen und die Lade zu wechseln - er bleibt so und darf sich ja nicht ändern, sonst müsste ich ja mein Urteil ändern und ich habe doch eigentlich immer recht, oder?!
Paulus sagt in diesem Kapitel etwas sehr ausschlaggebendes: "Bin ich treu gewesen? In dieser Frage spielt es kaum eine Rolle, was ihr oder sonst irgendjemand denkt, ja ich vertraue in diesem Punkt nicht einmal meinem eigenen Urteil. Es ist der Herr selbst, der mich prüft und darüber zu entscheiden hat." (1. Korinther 4,3-4) 3 wichtige Sachen werden hier gesagt: Ich habe nicht über andere zu urteilen. Ich habe auch nicht über mich selbst zu urteilen. Es gibt nur einen, der urteilen darf, und das ist Gott. Wie schnell sind wir sogar dabei, uns selbst zu urteilen: besser oder schlechter als der Realtität entspricht.
Wir sollen gar nicht urteilen, sondern Gott das urteilen überlassen. Er kennt uns durch und durch, besser als wir selbst uns je kennen können. Deshalb dürfen wir beten: "Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne meine Gedanken. Zeige mir, wenn ich auf falschen Wegen gehe und führe mich den Weg zum ewigen Leben." (Psalm 139,23-24)
- Welche Schublade solltest du öffnen und Menschen herauslassen?
- In welche Schubladen steckst du dich selbst?
- Gibt es falsche Wege, Gedanken, Herzenseinstellungen in deinem Leben?
Mittwoch, 5. August 2009
Es geht voran...
Ich bin sehr froh und ziemlich glücklich darüber, dass ich euch berichten darf, dass ich eine neue Stelle ab Oktober habe. Ich werde in der EFG in Bergkamen als Praktikantin für 2 Jahre sein. Das Gute dabei ist: Ich habe wieder meine eigenen 4 Wände, ein anständiges Auskommen und 2 Wochen Urlaub im Oktober. Ich werde für ein paar Tage daheim in Falkenstein sein, wer mich also mal wieder gern sehen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei mir zu melden. Ansonsten freu ich mich auch über Besuch aller Art (wenn nicht gerade in den ersten Tagen - außer ihr wollt mir beim Einziehen helfen). Gott versorgt!
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